Den Wandel annehmen – Selbstbestimmt durchs Leben gehen

Dieser Lebensabschnitt wird immer länger. Waren es früher häufig nur 10 -15 Jahre, so sind es heute leicht 30 Jahre und mehr. Der Umbruch der Wechseljahre verändert sich zu einer Zeit, die Raum lässt für Gelassenheit, und für eine verstärkte Hinwendung zur Pflege der eigenen körperlichen Gesundheit.

Das Sorgen für andere tritt in den Hintergrund. Mehr Zeit und Achtsamkeit mit und für sich selbst. Die regelmäßige, jährliche Krebsvorsorge für die Frauen wird in diesem Alter immer wichtiger, ebenso die Beobachtung der Knochen-gesundheit.

Inkontinenz und Veränderungen durch Hormonmangel, vor allem was Haut und Schleimhäute betrifft können ein Thema sein. Wir möchten Sie unterstützen mit gutem Körpergefühl, gesund und attraktiv weiter durchs Leben zu gehen.

Anti Aging

Der Begriff Anti-Aging (Altersverhinderung), ist der Überbegriff  für eine Fülle Maßnahmen, die zum Ziel haben, das biologische Altern des Menschen hinauszuzögern, die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau zu erhalten und auch die Lebenserwartung insgesamt zu verlängern. Die ewige Jugend ist nicht das Ziel, wohl aber die Beeinflussung von Alterungsprozessen und  ein „besseres Altern“, soll heißen: länger gesund und mit geistigem und körperlichen Wohlbefinden leben.

Bei Frauen und Männern spielen sich zahlreiche komplexe hormonelle Prozesse ab, die das Altern beeinflussen und Wirkung auf die unterschiedlichsten Organsysteme nehmen, die nach einer individuelle Behandlung und Therapie verlangen.

Anti-Aging unterscheidet sich grundsätzlich vom  Thema Verjüngung: Während Anti-Aging das Ziel hat, Alterungsprozesse zu verlangsamen, sollen diese (Alterungsprozesse) durch Verjüngungsmaßnahmen zurückgesetzt werden

Hormone

Gut oder Böse - Jungbrunnen oder Teufel, in dieses Raster werden Hormone (leider ) oft gesteckt. Dabei sind Hormone erst einmal nichts weiter als spezielle biochemische Botenstoffe, die von besonderen Organen / Zellen des Körpers produziert und abgegeben werden. Sie dienen dazu an bestimmten anderen Organen (Zielorgane) spezifische Wirkungen zu erzielen oder Stoffwechselprozesse in Gang zu bringen bzw. zu regeln. Beispiele für solche Regelungen sind der Fett- und Zuckerstoffwechsel, aber natürlich auch der Menstruationszyklus der Frauen.

Gerade im Zusammenhang den Wechseljahren spielen Hormone bei den Frauen eine ganz große Rolle.

Was die Wechseljahre angeht, so hat es durch die WHI-Studie vor ca. 16 Jahren weltweit große Verunsicherung gegeben, was eine Therapie mit Hormonen betrifft. Die zum Teil gewollten Falschinterpretationen dieser Studie haben viele Frauen und Ärzte veranlasst mit einer Hormonersatztherapie aufzuhören oder gar nicht erst zu beginnen. Vor kurzem haben sich endlich, erstmals, die Leiterinnen dieser Studie öffentlich zu diesen Fehlinterpretationen geäußert. Sie bedauern ausdrücklich das Millionen von Frauen in den letzten Jahren durch das Fehlen einer adäquaten Hormontherapie erkrankt sind, oder deutlich schlechtere Lebensqualität in Kauf nehmen mussten. (Als Beispiel sei hier nur auf eine Studie aus Kalifornien hingewiesen, die gezeigt hat, dass seit dem ersten Erscheinen der WHI-Studie im Jahr 2002 (bei Beobachtung von 81.000 Frauen) in Kalifornien die Anzahl der Oberschenkelhalsbrüche um 50 % zunahm, bei gleichzeitigem Rückgang der Hormonersatztherapie um 85 %. Es gibt viele weitere Beispiele. Wenn Sie Fragen zu diesem Themenbereich haben, sprechen Sie uns an.

Dr. Boos hat einen Schwerpunkt im Bereich Hormone und eine spezielle Weiterbildung zum Hormon- und Stoffwechseltherapeuten.

Krebsverdacht – Krebsnachsorge

Der Betreuung unserer Patientinnen im Falle einer Krebserkrankung, von der Verdachtsdiagnose über die Diagnosesicherung und die Primärtherapie (ggfls. Operation, und / oder Bestrahlung, und / oder Chemotherapie), kommt eine besondere Bedeutung zu. In dieser schwierigen Phase stehen wir an Ihrer Seite und nehmen uns die Zeit für Sie, die Sie brauchen und bei uns abfragen.

Selbstverständlich erfolgt die Tumornachsorge nach den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und entsprechend den Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie und der Deutschen Krebsgesellschaft. Was man abseits der klassischen Medizin zur Gesundung des Körpers tun kann besprechen und entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, genauso wie wir die sorgfältige Abwägung einer medikamentösen Therapie ausschließlich mit Ihnen zusammen vornehmen. Ihre Wünsche und Ihre Entscheidungen sind uns wichtig.

Patienten-Tipp

Ein häufiges – und oft vergessenes - Problem nach den Wechseljahren ist die Knochengesundheit. Sprechen Sie Ihren Frauenarzt oder auch Orthopäden auf diese Thematik an. Hier lässt sich präventiv viel machen und damit Knochenbrüchen im Alter vorbeugen.

Tel: +49-89-24 20 35 08

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